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"Eingewandert" - Der Film

Als Neonazi "Alex" des "Kampf-Kaders Saar" in dem Kurzfilm "Eingewandert". Der Kurzfilm handelt vom Abdriften eines Jugendlichen in die rechtsradikale Szene, dem die aktuelle Lage illegaler Einwanderer entgegengestellt wird. 

 

Eine betagte Limousine knirscht über den Waldboden. Zwei Schleuser setzen Hasim, einen arabischen Einwanderer aus. Zur gleichen Zeit marschiert eine Gruppe Nazis in der Altstadt auf. Darunter auch der junge Ben...
Just zu seinem 18. Geburtstag kann Ben endlich Mitglied im „Sturm-Kader Saar“ werden. Mit den „ruhmreichen“ alten Springerstiefeln seines Ziehvaters Roman, soll er einen Penner zusammentreten. Nach kurzem Zögern tritt Ben zu, immer wieder und steigert sich in einen wahren Blutrausch. Endlich gehört er dazu! Doch nun fangen seine Probleme erst an. Zunächst hat er sich beim Einwandern der zu kleinen Stiefel im Park seine Füße blutig gelaufen, dann hilft ihm ausgerechnet Hasim, der zufällig auf Ben trifft und ihm seine bequemen Schuhe anbietet, und schließlich taucht auch noch Hendrik auf. Der kräftige „Alt-Autonome“ hat nicht nur Bens brutale Tat per Handy aufgenommen, sondern auch noch dessen Kumpel Roman fest im Griff. Immer mehr Passanten sammeln sich und die Situation eskaliert. Doch anders als erwartet. Während Hendrik und die Passanten sich in ein wahres Schuhhappening hineinsteigern, um neue Schuhe für den hilfsbereiten Hasim zu finden, schleicht sich Roman feige davon. Ben starrt derweil vor sich ins Leere. Hin und hergerissen zwischen der Loyalität zum Sturm-Kader, einer möglichen Rückkehr in die Gesellschaft, wo ihn eine harte Strafe, als auch die Rache der rechtsradikalen Kameradschaft erwartet, und den eigenen Gewissensbissen. Eine starke Konfrontation mit sich selbst, aber auch eine Chance zu erfahren, wer er ist.

Regie: Harald Finkler

Drehbuch: Sebastian Müller-Bech und Harald Finkler