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Spielzeit 2013/14 am SST

Als Soldat in "Frau ohne Schatten", Oper von Richard Strauss (Regie: Dominik Neuner)

"Die Frau ohne Schatten (Staatstheater)
Eine Hymne aufs Kinderkriegen hat Hofmannsthal für die schwierige Strauss-Oper getextet, mitten im 1.Weltkrieg. Ein verworrenes Happy End für zwei Paare nach magisch-märchenhaften Irrungen.
Regisseur Neuner verlegt die Handlung in die Entstehungszeit des Werks, lässt Gasmaskenträger durch eine Ruine laufen. Der Krieg sammelt die Neugeborenen gleich wieder ein - als Kanonenfutter. Historisch folgerichtig, wenig originell. Szenisch düster, statisch und etwas ratlos. Musikalisch aber dynamisch, vibrierend, bezaubernd. Ein traumhaftes Klanggewebe zu Kamiokas Abschied." (Saartext 08.06.2014)

Über die Entstehung des Stückes im Ersten Weltkrieg sagt Stefan Schmidt in seiner SR3-Theaterkritik, "Regisseur Dominik Neuner findet für diesen Irrsinn an Weltflucht am Ende seiner Saarbrücker Inszenierung ein düster zugespitzstes Bild,wo eigentlich alles gut sein sollte, gehen Gestalten mit Gasmasken zwischen den wiedervereinten Paaren umher, schieben einen Kinderwagen mit Babypuppen vor sich; der Krieg sammelt die Neugeborenen gleich wieder ein, als Kanonenfutter. " (Stefan Schmidt, "Premierenkritik: Die Frau ohne Schatten", SR3, 08.06.2014)

"Durch das Seitenportal des Gebäudes sieht man im Hintergrund immer wieder Figuren mit Gasmasken über die Hinterbühne irren. Diese Figuren überqueren zu Beginn und beim Finale zusammen mit einer im Kinderwagen brauchbare Dinge vor sich herschiebenden Frau die Bühne. Zusammen mit einer Soldatenleiche, die in einem künstlichen Wasserbecken vor der Kirche dahinmodert, bilden sie die offensichtlichsten Hinweise auf die Grausamkeiten des Ersten Weltkrieges ... ." ( Bernd Stopka "Zwei Welten treffen aufeinander" im OMM, 10.06.2014)

"Als man ergeben den süßlichen Originalschluss erwartete, kam Neuners letzter Streich: Durch die allgemeine Harmonie schlurften Menschen mit Gasmasken über die Bühne. Und man verstand: Genau 1915, als diese Oper fertig war, setzte Deutschland als erste Nation Giftgas als Waffe ein. Eine schlüssige Aufführung, lang ohne Längen, ein Hörgenuss." (Hans Bünte, "Märchen, Mythen, Gasmasken", SZ, 10.06.2014)

 

Wiederaufnahme "Petite Messe Solennelle" (Regie und Choreographie Gaetano Franzese und Francesco Nappa).

© Ludwig Stroux
Die "Mörder" warten auf Banco (Hiroshi Matsui)

Spielzeit 2013/14 als "Sargträger"  [langsam scheint diese Rolle die aktuelle Spielzeit zu bestimmen] "Mörder" und "Mafioso" in der Oper "Macbeth" [The Scotish Play! ;-)] von Giuseppe Verdi (Regie: Sebastian Welker). Premiere: 12.04.2014.

Premierenkritik „Macbeth“ auf SR3 (13.04.2014): "Brodelnde Hexenkessel, düsteres Mittelalter und martialische Ritterrüstungen. In dieser Inszenierung: Fehlanzeige. Und das bei Macbeth! Stattdessen gibt es diesen coolen Al-Capone-Stil der 1930er Jahre auf der Bühne zu sehen. Sonnenbrille und elegantes Interieur inklusive. Mafia-Feeling, wie aus den berühmten Schwarz-Weiß-Filmen aus dieser Zeit." (Barbara Gresch)

"... Überhaupt: Lag es an der Regie, lag es am Dirigenten: Gerade die großen Ensembleszenen beeindruckten durch ungewöhnliche Lebendigkeit und Dramatik. Am Schluss wahre Ovationen." (Saarbrücker Zeitung "Starke Lady, mafiöser Macbeth" von Hans Bünte, 14.04.2014)

"Die Idee Welkers Macbeth zu einer Mafia-Fehde zu gestalten, versetzt die Handlung in eine ähnlich düstere Szenerie. Eine Szenerie, die auch den sofortigen Griff zum Dolch, um „sein Schicksal zu erfüllen“ erklärt. Wo sowieso schon Gewalt herrscht, ist Mord als Lösung nicht fern.(...) Das Publikum reagiert mit ausdauerndem Beifall ..." (Stefanie Braun für Opernnetz, 14.04.2014)

"Welker, Eggert e Lüthi portano la storia ne contemporaneo: è un periodo del Novecento in cui loschi individui, mafiosi o criminali che dir si voglia, si combattono per raggiungere il potere non curandosi di cosa sta attorno." (ViviSaar,  Das deutsch-italienische Kulturmagazin im Saarland, 20.04.2014)

Spielzeit 2013/14, als "Sargträger" in der Oper "Werther" von Jules Massenet (Regie: Jetske Mijnssen). Premiere: 22.02.2014.

©  Björn Hickmann / Stage Picture (Saarbrücker Zeitung)
© Björn Hickmann / Stage Picture (Saarbrücker Zeitung)

"Richtig spannend wird es im Schlussbild, wenn sich die enge Bühnenkammer zum Friedhof weitet, Schnee fällt und der Leichenzug um das geöffnete Grab zieht. Da steht Werther, angeschossen und immer noch im Liebeswahn, sterbend in der Einsamkeit. Denn Charlotte kann und darf sich ihm äußerlich nicht endgültig zuwenden. Sie wendet sich demütig an den himmlischen Vater, während in der Ferne die Kinder eifrig das Weihnachtsfest begrüßen. Tod und Geburt – den ewigen Kreislauf hat die Regisseurin mit einfachen Bildern gefühlsstark umgesetzt." (Helmut Fackler, Saarbrücker Zeitung 24.2.14)

"Nicht umsonst gab es Standing Ovations! (...) Die lebensfeindliche Stube bricht wahrhaftig auseinander, dahinter Düsternis, Schnee, die Glocken; wir sind wieder auf dem Friedhof. Ein eindrucksvoller Effekt, ein großartiges Bild, das Ausstatter Ben Bauer da möglich macht. Der bombastische Kulminationspunkt einer durch und durch schlüssigen Inszenierung!" (Stefan Schmidt, Liebesleid aus ferner Zeit, SR 2 - Länge Sieben)

"Anastasia"

Spielzeit 2013/14, im Ballett "Anastasia" (Choreographie: Kenneth MacMillan, Einstudierung: Gary Harris). Kleine Spielszene als Arzt im Sanatorium. Premiere: 01.02.2014.

... Infos zu "Anastasia"
... Infos zu "Anastasia"
© Saarbrücker Zeitung

"Der zweiteilige Tanzabend „Anastasia/Shadow“ besitzt beachtliches Format.  (...) Anastasia agiert in einer abweisenden Klinik-Atmosphäre" (Cathrin Elss-Seringhaus, "Das Schattenreich ist tröstlich", in der  Saarbrücker Zeitung vom 3. Februar 2014)

"Es war ein Premierenabend der großen Emotionen und prallen Gegensätze", Radiokritik von Barbara Grech auf SR2 Länge Sieben: "Das letzte Kompliment der Maggie Donlon"

© Schauspiel des Saarländischen Staatstheaters
... auf der Probebühne.

Spielzeit 2013/14, in der Komödie "Die Vögel" von Aristophanes als Chor der Vögel (Regie: Thomas Schulte-Michels, Choreographie:Teresa Rotemberg).

 

"Beißt und kratzt sie,
Reißt und rupft sie!
Flügel - Krallen
Klatsch-marsch.... vor!
Auch du lahmer Marabu"

Aristophanes - "Die Vögel"

© SST
"Die Vögel"

512 SAARTEXT So.19.01 21:50:28
THEATERKRITIK
Jonathan Janoschka

"Die Vögel (Staatstheater)

In Aristophanes' Komödie überreden zwei Nichtsnutze die Vögel dazu, sich eine
eigene Stadt, Wolkenkuckucksheim, zu errichten und die bestehende Ordnung
der Welt zu stürzen.

Thomas Schulte-Michels' Inszenierung setzt auf die Masse des Chores, der
sich vor allem aus Laien zusammensetzt, um die Vielfalt der Vogelwelt schrill,
laut und überwältigend darzustellen.

Das zeigt sich auch in Maske und Kostümen, die sich an Drag-Queens und Glam-
rock orientieren. Dialoge voller Wortwitz und Anspielungen sorgen für viele
Lacher."

"Sie pfeifen, zwitschern, tirilieren und entwickeln gemeinsam eine beeindruckende Kraft; diese bunten, schrägen Vögel haben die Hauptrolle, fesseln die Zuschauer; das Vorurteil, Laientheater wirke immer laienhaft und dadurch ein bisschen peinlich und bemüht, wird an diesem Abend widerlegt!" ("Laien auf der Staatstheaterbühne" von Reingart Sauppe in SR2-MorgenMusik vom 20.01.14)

 

"... diese bunte Vogelschar ist der Star eines klug durchdachten Abends der plakativen Bilder, eine ausdrucksstarke Zwitschertruppe ...!" (Stephan Schmidt über die Premiere "Die Vögel" am SST auf SR2 Kulturradio vom 19.01.14)

Kritik zur Premiere "Die Vögel" aus der Saarbrücker Zeitung von heute. Auch das ist Theaterkritik, dass ein Stück den Rezensenten so gar nicht anspricht; in der eher ablehnenden Kritik in der Saarbrücker Zeitung ("Alle Vögel fliegen tief" von Cathrin Elss-Seringhaus, 20.01.14) gibt es aber auch ein paar Lichtblicke, u.a.: "Schulte-Michels hat seine "Vögel" als Multi-Kulti-Projekt angelegt, 30 Laiendarsteller als Chor integriert. Der beweist sich als vitales, aber auch Unruhe auslösendes Element. (...) Und freuen uns lediglich darüber, wie dynmamisch der Laien-Chor (Choreografie: Teresa Rotemberg) auf der monumentalen Treppe agiert."

Leserbrief in der Saarbrücker Zeitung vom 25.1.2014 zur Theaterkritik „Alle Vögel fliegen tief“ (SZ vom 20.1.14)
"Aristophanes’ Stück ist gelungen inszeniert.

Ebenso wie die Rezensentin freute auch ich mich am Premierenabend über die großartige Leistung des bunt, fantasievoll und dabei doch diszipliniert agierenden Chores im Stück „Die Vögel“. Nicht nachvollziehen kann ich ihre Kritik am angeblich unverständlichen „viel zu laut oder schnell gebrüllten Sprachstrom“; ich habe jedenfalls alles ausgezeichnet verstanden und war eben deshalb auch in der Lage, den Sprachwitz der gelungenen deutschen Fassung zu genießen. Wer sich das Stück mit der Erwartung anschaut, er werde „in ein amüsantes Vogel-Reich der Fantasie“ entführt, der erwartet das Falsche. Aristophanes wollte eben keine fantasievolle „Friedens-Utopie“ auf die Bühne bringen, ihm ging es – bei aller burlesken Komik – um ein sehr ernstes und zeitlos bedeutsames Anliegen: die Verführbarkeit des Menschen zu zeigen. Als jemand, der sich seit langem beruflich mit Aristophanes und der griechischen Komödie befasst, weiß ich um den großen Anspruch, den eine Umsetzung für die heutige Zeit stellt, und kann vor Regisseur Thomas Schulte-Michels und seinem gesamten Ensemble nur bewundernd und dankbar den Hut ziehen."
Professor Christoph Kugelmeier, Universität des Saarlandes

... ganzer Artikel in der Saarbrücker Zeitung
... Probenbühnenphoto aus der Saarbrücker Zeitung

"Laien, die sich zusammentun, um später eine gemeinsame Rolle, die wichtigste im Stück, zu spielen. Sie sind „Die Vögel“. (...) Die Dynamik des Stücks steht und fällt mit der der Statisten." [Saarbrücker Zeitung 16.01.2014]

© Forum - Das Wochenmagazin
Andreas Klußmann ist mit Spaß und Freude Statist.-Foto:J.W.

"Auch für das Staatstheater ist die Produktion ein außergewöhnliches Projekt, denn in der Aristophanes-Komödie sind auch Laiendarsteller besetzt, die einen Bürgerchor formen. Diese Mitwirkenden, die die bunte Vielfalt des Vogelreiches als Sinnbild einer freien und facettenreichen Gesellschaft auf die Bühne bringen sollen, weisen unterschiedliche Migrationshintergründe auf und stammen aus verschiedenen Altersgruppen. Die 16-jährige Chantal Morgenstein gehört zu den jüngsten Ensemble-Mitgliedern der Produktion. Für die Saarbrückerin ist die Komödie „Die Vögel“ ihr Bühnendebüt: „Das ist ein guter Ausgleich zur Schule und macht Spaß“, sagt sie. Ob sie dieses Hobby später auch zu ihrem Beruf machen möchte, weiß sie im Gegensatz zu Andreas Klußmann dagegen noch nicht. Der Historiker hat in den vergangenen elf Jahren bereits in über 40 Produktionen mitgewirkt. Doch auch für ihn sind „Die Vögel“ etwas Besonderes: „Wir haben klassischen Chortext“, erklärt er. Neben Einrufen singen die Laien auch bei Liedern mit und reden zudem in vollständigen Sätzen." ["Vögel an die Macht" in FORUM - Das Wochenmagazin vom 17.01.2014]

Spielzeit 2013/14, Wiederaufnahme "Die Zauberflöte".

Spielzeit 2013/14, als "Scherge" im Gefolge von Baron Scarpia in der Oper "Tosca" (Regie: Dagmar Schlingmann].

Bericht über die Premiere "Tosca" von Barbara Grech auf SR2 Kulturradio.

Kurzmeldung in der Saarbrücker Zeitung vom 25.11.2013.
Kurzmeldung in der Saarbrücker Zeitung vom 25.11.2013.

Bericht über die Premiere "Tosca" von Kai Schmieding und Reingart Sauppe auf SR2 Kulturradio.

Kritik zur Premiere "Tosca" von Barbara Grech auf SR 3.

... zur vollständigen Kritik in der Saarbrücker Zeitung
... zur vollständigen Kritik in der Saarbrücker Zeitung

"Große Oper fürs erneuerte Große Haus: Mit Puccini glänzt das Staatstheater!" (Kritik aus der Saarbrücker Zeitung)

Spielzeit 2013/14, als Schuljunge, Jahrmarktsbuden-Besitzer und Pirat Friedolf in dem Weihnachtsstück "Pippi Langstrumpf" am SST (Regie: Antje Thoms). "Zwei mal drei macht vier;  widewidewitt und drei macht neune ...!"

Radiokritik im S3: "Kindgerechtes wunderschönes Schauspiel, herrliche Schauspieler, das Bühnenbild ist schön", so fasst ein Zuschauer die Inszenierung "Pippi Langsstrumpf" am SST  zusammen "und die gelungene Inszenierung wurde mit lang anhaltendem Applaus, Zugaberufen und lautem Trampeln gefeiert".

... vollständige Kritik in der Saarbrücker Zeitung
Kapitän Langstrumpf und Pippi Langstrumpf

"... insgesamt zeigt dieses Stück eine großartige Teamleistung, fast jeder spielt mehrere Rollen. (...) Und wenn Kapitän Langstrumpf samt Seeräubermannschaft die Villa Kunterbunt entert und Piratensongs schmettert, hält es manchen Kleinen nicht mehr auf dem Sitz." Kritik aus der Saarbrücker Zeitung vom 5. November 2013)

Piraten Backgroundchor

21.10.2013 Kleine (!) Tonaufnahme "Piraten Backgroundchor" für die CD des Weihnachtsstücks "Pippi Langstrumpf" am SST in den CAP Studios, Saarbrücken. "Weil wir See ...; weil wir See ..., weil wir Seeräuber sind!" ♫♫♫

[* nur wenig Text, aber ohne Auto-Tune! ;-) ]

Spielzeit 2013/14, in Hoffmanns Erzählungen als Bewegungschor (Biergeist, Page, Zauberer, Revue-Tänzer und Hoffmann-Double), Premiere 22.09.2013  (Regie: Immo Karaman, Choreographie: Fabian Posca).

Tweets des Intendanten am Staatstheater in Karlsruhe vom 22.09.2013.

"Ein überraschender, manchmal verwirrender, oft komischer, niemals langweiliger Abend, der vor irren Einfällen und Bildern nur so sprüht! Getragen wird er von einem ausgesprochen spielfreudigen Ensemble, das nicht nur in seiner musikalischen Leistung überzeugt. Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt ist mit der 1.Premiere im Musiktheater wieder einmal der Oper der überzeugendste Theaterabend am SST gelungen." (Reingart Sauppe, SR3 Europawelle 23.09.2013)

Kritik aus SR 2 KulturRadio vom 23.09.2013: "Ein sehens- und hörenswertes Erlebnis, und konsequent inszeniert obendrein. (...) Applaus verdient auch das wirklich ausgesprochen spielfreudige Ensemble!"

Beitrag aus dem Aktuellen Bericht vom 23.09.2013 (© Saarländischer Rundfunk).

... zue kompletten Kritik in der SZ
© Thomas Jauk (Saarbrücker Zeitung)

Kritik aus der Saarbrücker Zeitung vom 24.09.2013: "Das alles liebevoll inszeniert als Jahrmarktsbudenzauber. Klasse passt das ins Theaterzelt (...). Bleibt wohl nur eins: nochmal hingehen!"

Beitrag aus SR Kulturspiegel vom 25.09.2013 (© Saarländischer Rundfunk).

... Mafia am SST

Spiezeiteröffnung 2013/14 am Saarländischen Staatstheater, als "Mafia"-Ordner beim Theaterfest am Sonntag, den 08. September 2013. [Photo © Kerstin Krämer, freie Journalistin,Saarbrücker Zeitung]